[Rezension] Vivien Sprengers „Everly – Schattenreich des Himmels“

Grunddaten:

Autor: Vivien Sprenger

Titel: Everly – Schattenreich des Himmels (1)

eBook: 268 Seiten

ASIN: B01N9MGYLC

Verlag: Dark Diamonds

 

Klappentext:

Gegen das oberste Gebot der Erzengel zu verstoßen, bedeutet für einen Engel die Höchststrafe. So auch für Everly Hanson, die nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihren Lebensinhalt verloren hat. Abgelehnt von ihren Freunden lebt sie nun ein ganz normales Leben zwischen den Menschen. Zumindest bis ihre Verbannung aufgrund mysteriöser Ereignisse plötzlich widerrufen wird und sie in ihre Welt zurückkehren kann. Konfrontiert mit ihren ehemaligen Freunden und ihrer großen Liebe muss sie nun lernen, stark zu sein. Stark genug, um all die Geheimnisse des himmlischen Instituts aufzudecken und die Liebe ihres Lebens vielleicht doch noch zurückzugewinnen…

Meine Meinung:

„Everly – Schattenreich des Himmels“ ist der erste Teil einer neuen Fantasyreihe, rund um die Protagonistin Everly Hanson, die sich am Engelsinstitut in diverse Abenteuer stürzt. Leider konnte mich dieser Roman nicht überzeugen, was ich persönlich sehr schade finde.

Wir bekommen diese Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Dabei sind die Kapitel klassisch-nummerisch beziffert und zusätzlich noch mit dem Namen des Hauptakteurs überschrieben. Gerade anfangs fand ich das ziemlich verwirrend, da man die einzelnen Personen noch gar nicht kannte und dann auch noch mitten ins Geschehen geworfen wurde. Hier hätte ich mir gewünscht, dass wir nicht nur Ort und Handelnde peu a peu nähergebracht bekommen, sondern auch die Hintergrundstory und das Setting. Der Schreibstil an sich ist sehr locker und umgangssprachlich gehalten.

Everly hat ziemlich lange gebraucht, um bei mir Sympathien zu wecken und hat es dann auch nicht vollkommen geschafft, mich zu überzeugen. Erst einmal muss man verstehen, was sie wirklich umtreibt und dann handelt sie auch oft emotional. Sie ist zwar die typische Anti-Heldin, die vom krassen Fall wieder aufsteht, aber trotzdem geht sie dabei oft unüberlegt vor und erscheint deshalb nur selten authentisch.

Bei den Nebencharakteren war das leider nicht besser. Die Autorin hat es durch die vielen Perspektiven und Personen geschafft, dass ich zu niemandem eine Verbindung aufbauen konnte und die Geschichte einfach so gelesen habe. Ich konnte deshalb nicht mit den Charakteren mitfiebern und habe keinen Zugang gefunden, weil manche Personen regelrecht kalt erscheinen.

Die Hintergrundstory an sich hat mich angesprochen, weswegen ich das Buch auch lesen wollte. Der Kampf zwischen Dämonen und Engeln ist meistens spannend gestaltet und kommt nicht selten ohne Intriegen aus. Diese Elemente sind im Laufe der Geschichte zu finden, was ich positiv hervorheben möchte. Auch die Story um Everlys Mutter bringt einige Überraschungen mit sich, die mich überzeugen konnten.

Bei der Spannung gibt es aber leider wieder Kritikpunkte anzubringen, weil ich anfangs verwirrt, im Mittelteil ab und zu gelangweilt (leider musste ich mich selbst zum Weiterlesen animieren) und am Ende unbefriedigt zurückgelassen wurde. Das ist wirklich schade, weil man meiner Meinung nach aus der Geschichte viel mehr hätte herausholen können.

Eine geordnete Story, glaubhafte Handlungen und authentische Gefühle hätten dem Buch sehr gut getan. Ich werde die Folgebände nicht mehr lesen, obwohl die Autorin uns mit einem Cliffhanger zurücklässt, der eigentlich zum Weiterlesen animieren soll.

Bewertung: 2/5 Sterne


[Rezension] Elke Becker „Meeresblau und Mandelblüte“

Grunddaten:

Autor: Elke Becker

Titel: Meeresblau und Mandelblüte

eBook: 236 Seiten

ASIN: B06ZZH9TQS

Verlag: beHEARTBEAT

 

Klappentext:

Leonie ist erfolgreich in ihrem Job: Sie saniert marode Firmen. Ein Privatleben hat sie nicht, denn Gefühle stehen ihrer Karriere nur im Weg. Völlig überraschend erbt sie von ihrer Tante eine Agrotourismus-Finca auf Mallorca. Das Problem: Dort wohnen vier rüstige Senioren. Sie managen das kleine Hotel zusammen mit dem attraktiven Niklas und haben lebenslanges Wohnrecht. Das passt Leonie so gar nicht, denn sie will aus der Finca ein Nobelhotel machen und es gewinnbringend verkaufen. Sie muss die Senioren loswerden – doch die Alten sind nicht so alt und wehrlos, wie Leonie denkt. Zu allem Überfluss lässt Niklas das Herz der taffen Karrierefrau höher schlagen, als ihr lieb ist …

Meine Meinung:

Mit „Meeresblau und Mandelblüte“ legt uns die Autorin einen erfrischenden Sommerroman mit viel Emotionen vor. Die authentischen Charaktere sind nur ein Highlight, das dieser Roman mit sich bringt. Von mir klar empfohlen!

Die Geschichte wird uns aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht, der immer den Überblick über das Geschehen behält. Das hat den Vorteil, dass der Leser immer nah an den Handlungen dran ist, egal, wer gerade agiert und egal, wo der Schauplatz gerade ist. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt bestens mitgenommen gefühlt, was ich positiv hervorheben möchte. Die Sprache ist eher locker und umgangssprachlich gehalten. Besonders toll finde ich, dass jeder Charakter eine eigene Sprachfarbe hat und dadurch noch authentischer wirkt. So haben die Männer eine ganz andere Wortwahl als die doch zunächst hochnäsig wirkende Leonie. Der lockere Schreibstil hat auch dafür gesorgt, dass ich ein paar entspannte Lesestunde genießen durfte und mich mal so richtig schön nach Mallorca versetzt fühlte.

Mit Leonie hatte ich zu Beginn so meine Probleme muss ich gestehen. Sie hat teilweise so kalt gewirkt, dass man eher weniger Sympathien für sie aufbringen konnte. Das hat sich zum Glück im Laufe der Geschichte gelegt. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich in jeder Situation beweisen möchte. Das hat mir sehr gut an ihr gefallen. Allerdings war der Hintergrund für mich etwas fragwürdig und nicht besonders authentisch. Manche Fakten kamen für einfach zu plötzlich und deshalb konnte ich sie nicht so richtig nachvollziehen, was ich persönlich sehr schade finde.

Sehr gut gefallen hat mir die Rentner-WG. Hier hat die Autorin wirklich vier tolle Charaktere erschaffen, die mich richtig gut unterhalten haben. Diese Menschen haben alle ihre Ecken und Kanten und sind deshalb wirklich herzlich. Sie haben mich direkt angesprochen und ich konnte sie als sympathisch und authentisch ablegen. Dabei ist mehr als einer dieser Herrschaften in der Lage, den Leser zu überraschen. Auch den ein oder anderen Schmunzler konnte ich mir nicht verkneifen, weil da teilweise skurrile Dinge geschehen. Ein bisschen mehr Hintergrund hätte ich mir von Niklas gewünscht. Der Protagonist der Geschichte kommt etwas blass daher, weil man seine Gefühle nicht so wirklich mitbekommt. Er wirkt ab und zu verschlossen und auch mit seinen Emotionen hält er ziemlich hinter dem Berg.

Die Hintergrundstory war ansprechend und hat durch einige wenige Wendungen für zusätzliche Spannung gesorgt. Gerade das Setting war sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mich gedanklich tatsächlich nach Mallorca versetzen. Damit hat die Autorin wohl ein großes Ziel erreicht. Für mich kam das Ende etwas abrupt. Natürlich weiß man grob, auf was man sich einlässt und wohin uns die Story letztendlich führen soll. Trotzdem hätte ich mir da etwas mehr erhofft (gerade was die Aussprache und die Annäherung der Protagonisten betrifft).

Ich würde sagen, dass es sich bei diesem Roman um eine wundervoll emotionale Sommergeschichte handelt, die den Leser gefangen nimmt und in ein sommerliches Inselfeeling entführt – auch wenn nicht immer eitel Sonnenschein herrscht. Klare Leseempfehlung für alle, die sich mal treiben lassen wollen.

Bewertung: 4/5 Sterne


[Rezension] Amy Baxters „Never before you – Jake & Carrie“

Grunddaten:

Autor: Amy Baxter

Titel: Never before you (1)

eBook: 392 Seiten

ASIN: B01NAU5VBR

Verlag: beHEARTBEAT

 

Klappentext:

Jake muss weg aus Brooklyn. Weg von der Gang, die ihn immer tiefer in die Kriminalität zieht. Weg von der Frau, die er nicht vergessen kann. Auf der anderen Seite des Kontinents, in San Francisco, will er das Tattoo Studio seines verstorbenen Vaters wiederaufbauen und ein neues Kapitel beginnen. Die kesse und gut organisierte Carrie kommt ihm da gerade recht. Sie hilft ihm mit dem Papierkram, doch pünktlich zum Feierabend verschwindet sie still und heimlich. Aber wohin? Und warum erzählt sie nichts von sich? Obwohl ihn Frauen außerhalb des Schlafzimmers nicht interessieren, geht ihm die kleine Tänzerin nicht mehr aus dem Kopf – und mächtig unter die Haut …

Meine Meinung:

Mit „Never before you – Jake & Carrie“ legt uns die Autorin Amy Baxter den ersten Band der San Francisco Ink-Reihe vor, in der sich alles um das Tattoostudio „Skinneedles“ dreht. Eine schöne Liebesgeschichte mit tollen Wendungen.

Wir bekommen diese emotionale Geschichte abwechselnd aus Sicht von Jake und Carrie erzählt. Dies hat den Vorteil, dass der Leser immer direkt an ihren Gefühlen dran ist. Gerade Jake ist sehr verschlossen und so kann man trotzdem miterleben, was ihn gerade beschäftigt. Der Schreibstil ist locker gehalten und auf das jeweilige Umfeld der Charaktere abgestimmt. Zwischen Carrie und ihrem Freund Nolan geht es da herzlich zu, während Jake eher einen raueren Tonfall drauf hat. So ist das Ganze wirklich sehr authentisch und verdient ein Lob. Als Zusatzausstattung findet man zu Beginn noch eine Liste von Songs, die im Verlauf der Story Erwähnung finden. Das fand ich wirklich super!

Carrie konnte mich als Protagonistin vollkommen überzeugen, weil sie sehr emotional und menschlich rüberkommt. Sie steht für ihre Familie und Freunde ein – komme, was da wolle. Darüber hinaus ist sie zum Glück nicht perfekt, was sie letztendlich authentisch macht. Mit Jake harmoniert sie geradezu perfekt. Beide haben ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und deswegen auch eine verletzliche Seite. Darüber hinaus ist Jake  einfach nur hot, Ladys! Als Mann mit Tattoos und einer Motorradvergangenheit bringt er alles mit, um gut beim weiblichen Publikum anzukommen. Allerdings sollte man sich von seiner harten Schale nicht täuschen lassen …

Die Nebencharaktere sind relativ begrenzt, was ich gut finde, da man so besser mit dem Setting und den Gegenheiten zurechtkommt. Auch hier hat sich die Autorin große Mühe gegeben, damit alles stimmig ist und die Personen auch untereinander harmonieren beziehungsweise sich in das große Ganze einfügen. Charakterdesign ist auf jeden Fall Frau Baxters Steckenpferd.

Die Story an sich ist wirklich spannend gestaltet, weil es eben nicht nur eine Liebesgeschichte ist. Die Vergangenheit der beiden Protagonistin bringt noch eine gehörige Portion Spannung mit. Ebenso die Geschehnisse aus dem Club. Und der rasante Perspektivenwechsel tut sein Übriges. Ich konnte das Buch praktisch nicht aus der Hand legen, weil es so einige Missverstänisse und Wendungen gibt und man permanent wissen möchte, wie es weitergeht mit den beiden.

Ich bin froh, dass es bereits einen zweiten Band gibt und die schon erschienen Charaktere darin eine Erwähnung oder auch längere Auftritte bekommen. Trotzdem sind die Teile in sich abgeschlossen lesbar. Ich bin ein Fan der SanFranInk!

Bewertung: 5/5 Sterne


[Themenwoche] Skinneedles – Gewinnspielauslosung

Ich mache es kurz und schmerzlos 😉

 

Hier sind die Gewinner:

  1. Preis geht an Iris Knuth
  2. Preis geht an Diana Pega Sus

Herzlichen Glückwunsch, eure Adressen gebe ich nun an die Autorin weiter <3


[Themenwoche] Skinneedles-Reihe von Amy Baxter

Hallo und herzlich willkommen zu unserer Themenwoche!

Da letzte Woche der zweite Band rund um die Skinneedles herauskam, hat sich die wunderbare Amy Baxter aka Andrea Bielfeld ein super tolles Gewinnspiel ausgedacht! Es wird im laufe der Woche auf meinem sowie auf dem Blog meiner lieben Kolleginnen diverse Leseproben und Lückentexte zu einem bestimmten Thema geben (bei mir geht es gleich heiß her … Ich sage nur SEX!!!).

 

Aber nun wollt ihr sicherlich erst einmal wissen, was es zu gewinnen gibt 😉 Hier die Gewinne:

Gewinn 1 – Gutschein von Amorelie in Höhe von 15 EUR.

Gewinn 2 – 1 eBook Downloadcode Band 2

Ausgelost wird morgen, ihr habt also bis Mitternacht Zeit, teilzunehmen. Die Gewinner werden dann morgen auf meinem Blog bzw. auf Facebook bekannt gegeben. Hier nun aber erst einmal ein Schnipselchen aus dem zweiten Band der SanFranInk-Reihe <3

Leseprobenalarm! Kommt in Stimmung und groovt euch ein 😀

Qualvoll langsam bedeckte er jeden Quadratzentimeter meiner Brust mit kleinen Küssen, während eine Hand bereits zu meinem Bauch hinunter wanderte und sich ohne Ankündigung unter den Stoff meiner Jeans schob. Ich drückte mich ihm leise keuchend entgegen, als seine Finger mit sanftem Druck in den Slip fuhren und über meine pochende Scham strichen. Ich fühlte die Nässe zwischen meinen Beinen und spreizte sie etwas, um seiner Hand Platz zu machen. Mit dem Finger glitt er zwischen die Schamlippen, streichelte über meine pulsierende Klit und fand sofort den Punkt, an dem ich ihn so dringend brauchte. Ich wusste nicht, wie mir geschah, als er daran rieb, mich hingebungsvoll massierte, nur um dann von mir abzulassen. Wimmernd wollte ich ihn an mich ziehen, doch ich hörte, wie er sich auszog, dann ein Knistern. Gleich darauf machte er sich am Verschluss meiner Jeans zu schaffen. Ich half ihm, indem ich meine Sneakers von den Füßen streifte und die Hüften anhob. Als ich nur noch in meinem schwarzen Slip vor ihm lag, hörte ich ihn aufkeuchen und öffnete erstmals die Augen. Er kniete nackt neben mir auf dem Bett und betrachtete mich, als würde er mich zum ersten Mal sehen. Mein Schoß pochte immer noch ununterbrochen und zog sich erneut sehnsuchtsvoll zusammen, als ich ihn dabei beobachtete, wie er sich das Kondom überrollte. Ich warf ihm ein zaghaftes Lächeln zu, dann zog er mir das letzte störende Stück Stoff vom Körper. Kurz darauf spürte ich sein Gewicht auf mir. Seine Unterarme lagen neben meinem Kopf, seine Hände vergruben sich in meinem Haar. Er stöhnte, als er sein Glied zwischen unserer nackten Haut rieb, entlockte mir einen kleinen Schrei, als er mit aller Langsamkeit in mich eindrang. Wie konnte sich das so gut anfühlen und gleichzeitig so falsch? Denk nicht nach, genieße es! Schalte endlich deinen Kopf ab.

Und hier kommt nun der LÜCKENTEXT! Seid kreativ 😉 Kopiert diesen Text einfach unter den Blogbeitrag und schreibt eure Wörter am besten in Großbuchstaben, damit wir deutlich sehen, was ihr eingesetzt habt 😀

Meine Finger krallten sich in seine Schultern, ich hob meine Beine etwas an und spreizte die Schenkel weiter, um ihn in mir aufzunehmen und alles von ihm aufzusaugen. Mit jeder Bewegung, die von einem ______________ begleitet wurde, stieß er _____________ in mich, bis er mich ganz und gar ausfüllte und mir den ______________ bescherte, nach dem ich hungerte. Er bewegte sich in mir, so _____________, als würde auch er wissen, dass dieser Moment ein besonderer war und nicht wiederkommen würde. Ich ließ mich darauf ein, genoss seine behutsamen ______________, lehnte mein Gesicht an seine _____________ und spürte seines an meinem Hals. Er schob seine Arme unter mir durch, hielt mich fest an sich ______________. Gemeinsam fanden wir einen _____________, der so stimmig war, dass diese _______________ kaum zu ertragen war. Und das entzückte und erschreckte mich gleichzeitig.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die zum Zeitpunkt der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Für die Versendung des Gewinns über den Postweg muss eine Postadresse in Deutschland vorhanden sein. Der Gewinn wird nur innerhalb Deutschlands verschickt!
Die Gutscheine sowie die Downloadcodes für das eBook werden per E-Mail versand – eine gültige E-Mail Adresse sowie ein Internetzugang zum Einlösen des Gutscheins ist somit Voraussetzung. (Die Codes können nicht direkt in den Onlineshops eingelöst werden!)
Nach Bekanntgabe der Gewinner hat der Gewinner 5 Tage Zeit, sich bei der Veranstalterin zu melden, um seinen Gewinn einzulösen. Erfolgt keine Meldung innerhalb dieser Frist, verfällt der Gewinn.
Jeder Teilnehmer kann an allen Tagen mitmachen, aber nur einen Tagespreis gewinnen. Hat ein Teilnehmer bereits einen Tagespreis gewonnen, wird er aus der Verlosung der restlichen Tagespreise ausgeschlossen.
Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung der Preise.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso die Teilnahme der mitmachenden Blogger und Seitenbetreiber.
Der Anspruch auf den Gewinn kann nicht abgetreten werden.
Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.
Die Veranstalterin behält sich vor, Teilnehmende von dem Gewinnspiel auszuschließen, sollte sie von illegalen Beschaffungsmethoden des Buches (Ebook-Piraterie) oder anderen Betrugsversuchen erfahren.

[Rezension] Jonas Winner „Murder Park“

Grunddaten:

Autor: Jonas Winner

Titel: Murder Park

Taschenbuch: 416 Seiten

ISBN: 978-3453421769

Verlag: Heyne

 

Klappentext:

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Meine Meinung:

Mit „Murder Park“ legt uns der Autor einen perfiden Thriller vor, der für mich erfrischend und spannend war. Authentische Charaktere treffen auf eine Setting, das einem schon die Gänsehaut über den Körper jagt. Für mich ist Jonas Winner ein Künstler im Bereich der überraschenden Wendungen.

Wir bekommen diesen packenden Roman aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht, wobei man aber eigentlich sagen muss, dass es die Geschichte von Paul Greenblatt ist. Man hätte auch aus seiner Warte schreiben können, denn der Autor verlässt im gesamten Verlauf nie seine Sichtweise. Zum einen bekommt der Leser so alles direkt und ungefiltert mit, auf der anderen Seite hatte ich teilweise sogar das Gefühl, dass wir es hier mit einer Ich-Perspektive zu tun haben, so gut wurden die Emotionen des Protagonisten transportiert. Das Buch ist in klassisch-nummerische Kapitel unterteilt, wird zwischendurch aber immer wieder durch Interviews aufgelockert, was zusätzlich Spannung schaffte. Die Beschreibungen sind teilweise sehr bildhaft – gerade wenn es um die Morde geht. Schwer getan habe ich mir mit den psychologischen Ausflügen. Hier sind die niedergeschriebenen Gedanken manchmal so fachlich, dass ich ein paar Stellen mehrfach lesen musste.

Paul hat mir als Protagonist wirklich außerordentlich gut gefallen, weil er eine enorme Wandlung durch macht. Das Bild, das er dem Leser zu Beginn vermittelt, ändert sich von Seite zu Seite und irgendwann weiß man selbst nicht mehr, was Schein und was Sein ist. Man wird manipuliert, getäuscht, angelogen und bildet sich so seine eigene Meinung, die man mehr als einmal im Verlauf der Geschichte wieder verwirft. Für mich war der Charakter von Paul einfach perfekt skizziert. Man hat ihm jede Handlung und jedes Wort abgekauft, konnte mit ihm mitfiebern, leiden und den Mörder jagen.

Auch bei den Nebencharakteren hat der Autor einen unglaublich tollen Job erledigt. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Arbeit in den psychologischen Profil von jedem einzelnen steckt. Egal, um wen es sich handelt, die Personen sind in sich stimmig und authentisch. Jeder hat auf seine Weise sein eigenes Kreuz zu tragen und gerade weil wir es hier mit tatsächlichen Individuen zu tun haben, ergibt sich insgesamt ein rundes Charakterdesign.

Die Spannung ist wohl kaum zu übertreffen. Was zu Beginn noch der Begeisterung aufgrund des Konzept von Murder Park entspricht, wandelt sich schnell in Nervenkitzel. Die zentrale Frage ist natürlich, wer der Mörder ist und was tatsächlich hinter der Geschichte steckt. So viel kann ich verraten: Erst auf den letzten Seiten kommt wirklich Licht ins Dunkel und bis zu diesem Zeitpunkt ist die Story einfach nur fesselnd und aufreibend. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht. Mich hat der Autor wirklich abholen können.

Bei diesem Roman wird mit der Angst gespielt. Natürlich steht auch die Ermittlung irgendwie im Mittelpunkt, denn die Charaktere nehmen den Leser mit auf die Reise in die Vergangenheit. Allerdings sollte auch gesagt sein, dass man keinen schwachen Magen haben sollte, denn gerade was Leichen anbelangt, nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund. Hier wird sehr ins Detail gegangen.

Für mich ein wirklich toller Thriller, der mich seit Langem mal wieder vollkommen fesseln konnte. Eine gut ausgearbeitete Hintergrundstory, ineinandergreifende Handlungselemente und Emotionen, die psychisch auf einem sehr hohem Niveau behandelt werden.

Bewertung: 4,5/5


[Rezension] Johanna Danningers „Landluftduft“

Grunddaten:
Autor: Johanna Danninger

Titel: Landluftduft

eBook: 258 Seiten

ASIN: B01N16ROU3

Verlag: Montlake Romance

 

Klappentext:

Das niederbayrische Dorf Wammling ist in Aufruhr. Ein Kurhotel mit Golfanlage inmitten der ländlichen Idylle? Das muss verhindert werden! Vor allem Anna stürzt sich in den Kampf gegen das geplante Bauvorhaben, denn dazu soll ausgerechnet der alte Gutshof abgerissen werden, an dem ihr Herz seit Kindheitstagen hängt. Zu allem Überfluss mietet sich auch noch der selbstgerechte Autor Ben Hager in die Ferienwohnung ihres Opas ein und treibt sie mit seiner Arroganz fast in den Wahnsinn. Als Ben sie dann auch noch zwingt, ihn zu Recherchezwecken in die ländlichen Gepflogenheiten einzuweihen, muss Anna langsam erkennen, dass er ihr nicht nur den letzten Nerv raubt, sondern noch etwas ganz anderes …

Meine Meinung:

Mit „Landluftduft“ legt uns die Autorin einen realistischen Liebesroman vor, der nicht nur ein uriges Setting hat, sondern auch mit sympathischen Charakteren aufwarten kann. Ich bin überzeugt!

Wir bekommen den Roman aus Sicht des Landeis Anna erzählt, die frisch von ihrem Studium aus München zurück nach Wammling gekehrt ist. Obwohl sie gnz und gar nicht auf den Mund gefallen ist, denkt sie über ihre eigenen Gefühle lieber im Stillen nach, weswegen die Wahl der Perpektive genau die richtige war. Der Schreibstil ist locker gehalten und lässt sich super lesen. Besonders charmant finde ich die bayrischen Sätze, die meist von den Ureinwohnern Wammlings abgeschossen werden. Sie machen den Roman authentisch und lassen den Leser auch mehr als einmal schunzeln – zumindest mich als Halbfränkin.

Anna hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, weil sie auf der einen Seite stark ist und weiß, was sie möchte, und auf der anderen Seite aber trotzdem Emotionen zulässt und eine verletzliche Ader hat – die sie aber nach außen nicht immer zeigt. Anna war mir von der ersten Seite an sympathisch gewesen, weil sie einfach direkt auf den Punkt kommt und nie lange um den heißen Brei herum redet. Solche Charakterzüge schätze ich. Unser Protagonist Ben ist da ein ganz anderes Kaliber. Er ist eigentlich in vielen Zügen das genaue Gegenteil von Anna. Er wirkt zunächst kalt, arrogant, distanziert und überheblich. Es hat lange gedauert, bis er bei mir punkten konnte, aber das war von der Autorin genau so beabsichtigt. Ein Mann eben, der einige Überraschungen parat hält.

Bei den Nebencharakteren ist mir regelrecht das Herz aufgegangen. Besonders der Opa von Anna hat es mir angetan, weil er mich in vielen Dingen an meinen eignen Opi erinnert hat (der war auch so ein prägnanter Mann). Aber auch die Dorfbewohner haben ihre Eigenarten, obwohl sich die Autorin hier einiger Kischees bedient, hat doch jeder noch so das gewisse Etwas, um schon wieder einzigartig zu sein. Hier möchte ich ein ganz großes Lob aussprechen, weil mich die Wammlinger vollkommen überzeugen konnten.

Mein einziger Kritikpunkt geht an die Spannungskurve. Hier ist es nicht ganz gelungen, interessante Wendungen einzubauen. Vielmehr war mir schon relativ früh klar, auf was die Story hinauslaufen wird – und so kam es dann auch. Das war ein bisschen schade, weil ich mir vielleicht doch den ein oder anderen Plottwist gewünscht hätte. So ist die Handlung dahingeplätschert, ohne groß für Aufregung zu sorgen.

Was wunderbar gelungen ist, ist das Setting! Ich konnte mir das beschauliche Örtchen Wammling richtig gut vorstellen. Dieses urige, noch etwas rückschrittliche, aber nicht minder herzliche Dorf konnte mich so überzeugen, wie es schon lange kein Schauplatz mehr geschafft hat. Das liegt vor allem daran, dass die Autorin großen Wert auf liebevolle Details gelegt hat. Man merkt, dass hier sicherlich eine reale Vorlage gedient hat.

Ansonsten haben wir es mit einer Liebesgeschichte der Kategorie „Feuer und Eis“ zu tun, die gleichzeitig auch ein Stückweit Katz-und-Maus-Spiel ist. Für mich eine gelungene Lovestory, weil auf Schmalz und Kitsch praktisch gänzlich verzichtet wurde und sich eher auf die Erforschung der Gefühle für den Partner konzentriert wurde.

Bewertung: 4/5 Sterne


[Rezension] Sina Müllers „Lena in love: Tanz mit mir “

Grunddaten:

Autor: Sina Müller

Titel: Lena in love: Tanz mit mir (1)

eBook: 306 Seiten

ASIN: B015G4PN8I

Verlag: keiner (Selfpublisher)

 

Klappentext:

Tanzen – Leben – Lieben: Lena ist bei allem mit Leidenschaft dabei. Ein letztes Schuljahr trennt sie noch von ihrem großen Traum, an der Motion Dance Academy eine Tanzausbildung zu beginnen.

Ein Jahr, in dem die Sechzehnjährige nach ihrer verkorksten Beziehung mit Ben die großen Liebe finden möchte. Sunnyboy Luca hat dabei Traummannqualitäten: charmant, zuvorkommend und zärtlich. Es könnte so einfach sein, wenn da nicht noch Lucas Zwillingsbruder Noah wäre, der Lenas Gefühle gehörig durcheinander bringt.

Meine Meinung:

Mit „Lena in love: Tanz mit mir“ legt die Autorin den ersten Band rund um die tanzbegeisterte Lena und die Zwillinge Noah und Luca vor. Insgesamt ein tolles Jugendbuch, das mich vollkommen überzeugen konnte.

Wir bekommen diese Geschichte in typisch nummerischen Kapiteln mit Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten Lena und Noah nähergebracht. Das hat den Vorteil, dass der Leser in beide Köpfe blicken und Missverständnisse früh erkennen kann.  Noch dazu kommt, dass die Charaktere nicht besonders mitteilsam sind und wir so einen besseren Eindruck von deren Gefühlswelt erhalten. Der Schreibstil ist insgesamt sehr flüssig und locker gehalten. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Wortwahl bzw. die Ausdrucksweise auf das Alter der Protagonisten abgestimmt war. Selbst zwischen den einzelnen Charakteren sind Nuancen eingearbeitet, um das Ganze authentischer zu gestalten.

Lena ist ein typischer Teenie mit ihren 16 Jahren. Das Tanzen und der richtige Partner stehen ganz oben auf der Liste der wichtigen Dinge. Der Autorin ist es wirklich super gelungen, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen, denn ich selbst habe mich wieder in dieses Alter zurück versetzt gefühlt. Die Suche nach Mr. Right und wer es dann tatsächlich ist, das Gefühl, angekommen zu sein und dann nach kurzer Zeit doch festzustellen, dass man sich etwas vorgemacht hat – sehr gelungen. vor allem diese Wankelmütigkeit macht Lena authentisch. Wer wusste schon mit 16, was er wirklich wollte?

Noah und Luca sind da schon ein ganz anderes Kaliber. Ein paar Jahre älter, aber auf keinen Fall reifer, liefern sie sich einen Streit um die Rangordnung untereinander. Um sich diesen Zwist tatsächlich emotional richtig vorstellen zu können, muss man wohl selbst ein Zwilling sein. Allerdings hat die Autorin die Charaktere der beiden sehr gut herausgearbeitet und besonders Noah hält die ein oder andere Überraschung parat.

Auf die Nebencharaktere wurde kein großes Augenmerk gelegt, was aber vollkommen in Ordnung war, weil man sich ohnehin auf die Protagonisten konzentrieren wollte. Ein paar Stereotypen, die beste Freundin und die jeweilige Familie und schon ist die Besetzung fertig, die das Gesamtbild abrundet.

Die Autorin hat mich direkt auf der ersten Seite abgeholt und eine wirklich spannende Geschichte erzählt. Besonders fies ist der krasse Cliffhanger am Ende, sodass man am liebsten sofort mit Band 2 weitermachen möchte. Insgesamt ist die Story recht vorhersehbar und hält wenige Überraschungen bereit, was aber verzeihlich ist, weil dafür umso authentischer dargestellt wird, was emotional in den beiden Portagonisten vorgeht. Sympathie spielt da sicher auch eine große Rolle, denn ich habe Lena und Noah gerne durch die Geschichte begleitet.

Das Thema Liebe und Gefühle ist allgegenwärtig. Dabei setzten sich die Charaktere mit diesem Thema auf eine sehr erwachsene Art und Weise auseinander. Von Kitsch ist kaum etwas zu spüren. Mein einziger Minikritikpunkt geht an das Tanzen an sich. Vom Cover und Titel her hatte ich einen Jugendroman erwartet, bei dem es vordergründig um Ballett oder Ähnliches geht. Fakt ist aber, dass das erste Mal richtig darauf eingegangen wird, wenn die Leseanzeige bei 50% steht.

Insgesamt wirklich ein toll geschriebener Jugendroman, der Lust auf mehr macht. Sympathische und gut ausgearbeitete Charaktere machen das Lesen zu einem Genuss. Weiter so!

Bewertung: 4,5/5 Sterne


[Beitrag] Romancewoche – Autoreninterview mit Violet Truelove/Ava Innings

Hallo und herzlich Willkommen! Heute ist auch schon der letzte Tag der Romancewoche und wir haben schon viele interessante Beiträge lesen dürfen. Bücher wurden vorgestellt, Lesungen gehalten. Wir – also Tanni von Tii und Ana’s kleine Bücherwelt und Bianca von BUCHimPULSe und meine Wenigkeit – durften Violet Truelove/Ava Innings auf den Zahn fühlen und das kam dabei heraus, viel Spaß mit dem Interview 🙂

Ist dein Name ein Pseudonym? Wenn ja, hat er eine besondere Bedeutung und gibt es noch weitere Pseudonyme, die du verwendest?

Sowohl Violet Truelove als auch Ava Innings sind beides Pseudonyme. Ich persönlich liebe das „Ava Innings“-Pseudonym, denn die Initialen habe ich ganz bewusst gewählt und sie erinnern mich immer an den verstorbenen Profi-Surfer Andy Irons. Sie sind meine Hommage an ihn.

„Violet Truelove“ (ich höre da hin und wieder so Dinge wie „Klingt nach Pornodarstellerin“ oder „Oh Mann, ist das cheesy“) war eine Figur aus meinem ersten Roman „Ein Surfer zum Verlieben“. Eine gute Freundin von Lindsay und ebenfalls Autorin, die mir die Möglichkeit bot, dass Lindsay jemanden hatte, mit dem sie fachsimpeln konnte. Als es dann ans Veröffentlichen ging, da fiel mir auf, dass „Plötz“ nicht gerade nach Liebesroman klingt und so beschloss ich, zu Violet zu werden.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Haben die Ideen in deinem Kopf irgendwann überhandgenommen?

Ja, aber schon mit zwölf Jahren. Ich wollte irgendwie immer meine eigenen Welten erschaffen und so wagte ich mich an  eine Ponygeschichte heran, die ich jedoch nie vollendet habe … genau wie jede andere Idee, die ich in den kommenden 20 Jahren begonnen hatte. Ich wollte zwar immer einen Roman schreiben, aber irgendwie habe ich einfach nichts fertig bekommen. Heute denke ich, dass es u.a. daran lag, dass ich in den falschen Genres unterwegs war.

Hast du irgendwelche Angewohnheiten beim Schreiben? Also muss es immer ruhig sein oder schreibst du gerne in der Öffentlichkeit?

Ich brauche meinen Laptop und Musik. Sonst nichts. Ich schreibe jedoch nicht gerne in Cafés oder so – am Pool schon eher. 😉

Lässt du dich für deine Charaktere von realen Menschen inspirieren?

Definitiv, wobei ich immer abstreiten würde, dass meine Protagonisten Warden und Brad Ähnlichkeit mit meinem Lieblingssurfer haben.

In deinen Büchern schreibst du auch gerne über deine persönlichen Erfahrungen und Interessen. Ein Hobby von dir ist das Surfen. In welchen Teilen der Welt bist du deinem Hobby schon nachgegangen? Hast du einen Lieblingsplatz?

Ja, ich liebe das Surfen. Es ist so wunderbar. Ich war noch nicht in vielen verschiedenen Ländern surfen. Angefangen habe ich in England, da bin ich dann auch wegen meiner Diplomarbeit hin und habe in der Zeit nur geschrieben, fotografiert und bin gesurft – war eine tolle Zeit. In Portugal war ich dann auch ein paarmal surfen. Da hatte ich auch meinen Surfunfall, bei dem ich mir das rechte Bein zertrümmert habe.

Eine gute Fee kommt zu dir und erfüllt dir einen Zeitreise-Wunsch: Wohin, warum, wen würdest du treffen wollen?

Alles ist gut, wie es ist. Ich würde nichts ändern wollen, niemanden treffen wollen, den ich noch nicht getroffen habe – jedenfalls ist das heute meine Antwort. Manchmal wäre ich gerne an einem bestimmten Tag in Dallas/Fort Worth im Grand Hyatt Hotel, Zimmer 324, aber die meiste Zeit weiß ich, dass alles gut ist, wie es ist. Wir begegnen den Menschen, denen wir begegnen sollen und zwar genau an dem Zeitpunkt, an dem wir auf sie treffen.

In welchem Buch würdest du gerne eine Rolle übernehmen (müssen nicht zwingend deine sein)?

Gut, dass es meine eigenen sein dürfen. Ich wäre gerne Joe aus meiner Waves-of-Love-Reihe … wobei: Joe hat es schon ganz schön hart und ich bin eher so der Typ, der es hart genug hatte und sich endlich mal Spaß verdient hat. 😉 Willow aus „L.A. Millionaires Club – Chandler“. Sie ist eine heiße Surferin und auch wenn ihr Leben nicht nur aus Beach Boys, Meer und Sonnenschein besteht, so hat sie es doch deutlich einfacher als Joe.

Welcher heiße Millionär aus der „Millionaires Club“-Reihe ist dein Lieblingscharakter und warum?

Noah … Ich bin völlig verrückt nach Noah, aber ich weiß auch jetzt schon, dass ich mich sehr in Tanner und Devon verlieben werde. Ich verliebe mich nämlich immer in meine Protagonisten. 😉

Mit den Autorenkolleginnen Liv Keen, Zoe M. Lynwood und seit Kurzem auch mit Charlotte Taylor schreibst du zusammen an der „Millionaires Club“-Reihe. Wie darf man sich diese Zusammenarbeit vorstellen? Sprecht ihr euch vorher ab, wer wann und was veröffentlicht oder schreibt ihr munter drauflos?

Wir schreiben munter drauflos, nachdem wir uns sehr intensiv abgesprochen haben. Oft plotten wir auch zusammen. Charlotte hat mich beispielsweise bestärkt, Nova in „L.A. Millionaires Club – Hunter“ so anzulegen, wie ich es schließlich getan habe, und damals haben wir noch gar nicht an eine Zusammenarbeit gedacht. Liv und Zoe sind meine Musketiere. Wir schicken uns ständig Sprachnachrichten und ich weiß gar nicht, was ich ohne die beiden machen würde.  

Mittlerweile sind neun Teile der „Millionaires Club“-Reihe erschienen. Habt ihr eine bestimmte Anzahl an Bänden geplant oder schreibt ihr so lange an der Serie, wie ihr Lust habt? Und wird es neben New York, Los Angeles, Miami, Las Vegas und bald auch San Francisco denn noch andere Städte als Handlungsort geben?

Wir haben da nichts Festes geplant. Es gibt noch einige Storys, die geschrieben werden wollen. Ich hatte ja schon angedeutet, dass Tanner und Devon eigene Geschichten bekommen, aber auch Ash wartet noch auf seine Story ebenso Jayden und von den anderen wird auch noch der ein oder andere Teil folgen. 😉 Gerade haben wir ja die San-Francisco-Sache aus dem Sack gelassen, von daher verraten wir da jetzt vorerst nichts mehr. Natürlich könnte man die Antwort als ‚Ja, es wird weitere Städte geben’ werten, sollte man auch, aber welche, verraten wir noch nicht.   

Welche weiteren Projekte und besonderen Neuerscheinungen hast du für 2017 geplant?

Für mich steht als Nächstes schreibtechnisch „Ein Fotograf zum Verlieben 2“ an. Im September folgen meine Veröffentlichungen von Waves-of-Love Teil 4 und 5, ich plane außerdem, Tanner und Devon zu schreiben. Und dann wäre da noch ein Geheimprojekt, an dem ich im Juli zu arbeiten beginne.

 

Wir danken Violet/Ava für ihre Zeit, die sie sich genommen hat, um unsere Fragen zu beantworten. Wir fanden die Antworten wirklich spannend und interessant 🙂

Im Laufe der Woche gab es auch schon eine Buchvorstellung und ein Protagonisten-Interview. Beide Beiträge solltet ihr euch nicht entgehen lassen, deswegen haben wir die Artikel noch einmal verlinkt 😉

Zu den Büchern der Autorin geht es ***hier*** entlang.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir hoffen, dass euch die Romancewoche ebenso gut gefallen hat wie uns <3


[Rezension] Jennifer L. Armentrout „Obsidian – Schattendunkel“

Grunddaten:

Autor: Jennifer L. Armentrout

Titel: Obsidian – Schattendunkel (1)

Taschenbuch: 432 Seiten

ISBN: 978-3551315199

Verlag: Carlsen

 

Klappentext:

Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird …

Meine Meinung:

Mit „Obsidian – Schattendunkel“ legt uns die Autorin den ersten Band dieser neuen spannenden Jugendbuch-Fantasy-Reihe vor. Vampire und Werwölfe sind out – trefft die Lux! Sexy, spannend, atemberaubend – aufregende Charaktere, interessante Story und verträumtes Setting.

Wir bekommen diese tolle Geschichte direkt aus Sicht der Protagonistin Katy erzählt. Diese Perspektive ist sehr hilfreich, weil Katy nicht unbedingt der mitteilsame Typ Mensch ist und vieles mit sich selbst ausmacht. Was mir besonders gut am Erzählstil der Autorin gefällt, ist die Art und Weise, wie sie neue Fakten offenlegt. Ich konnte ihr zu jeder Zeit folgen und habe mich in der Welt, die sie hier erschaffen hat, wirklich wohl gefühlt, weil ich ich den Eindruck hatte, dass ich mit auf eine Reise genommen wurde. Auch die Beschreibung der Umgebung ist mehr als gelungen, weil das verschlafene Örtchen vor meinem inneren Auge tatsächlich zum Leben erwacht ist.

Katy hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen, da sie nicht als schwacher Mensch vor einem übernatürlichen Wesen dargestellt wird, sondern einen eigenen Kopf hat. Sie steht für ihre Überzeugungen ein und macht ausnahmsweise mal keine Wandlung durch. Katy ist einfach sie selbst und das ist auch gut so, weil sie sympathisch, aufrichtig und authentisch ist. Ein kleines Schmankerl für uns Leser: Sie ist Buchbloggerin und das ist besonders nett, da ich mich mit ihr identifizieren konnte. Auch ihre innere Stärke ist beeindruckend und konnte mich letztendlich davon überzeugen, dass ich unbedingt mehr von Katy lesen möchte.

Daemon hat wohl alles, was der klischeehafte Badboy mitbringen muss: Er ist schön, sexy und düster. Frei nach dem Motto „harte Schale, weicher Kern“ gibt es immer wieder neue Facetten an ihm zu entdecken, was ihn zum perfekten Gegenpart von Katy macht.

Auch die Nebencharaktere können sich blicken lassen, weil sie individuell gestaltet sind und durch ihre Interaktionen bestechen können. Die, die man lieben soll, kommen von Anfang an sympathisch rüber und die Bösewichte umgibt auch direkt die entsprechende Aura, sodass immer gleich klar ist, wer auf welcher Seite steht.

Obwohl handlungstechnisch eigentlich gar nicht so viel passiert, hat mir dieser erste Band doch sehr gut gefallen, weil man ihn als Einstieg in die Gesamtgeschichte sehen kann. Für mich war es spannend, peu a peu in die Welt der Lux eingeführt zu werden und diese neuartigen Wesen zu entdecken. Diverse Wendungen und Überraschungen haben dann auch noch zusätzlich für Spannung gesorgt, sodass ich wirklich froh bin, dass die weiteren Teile bereits erschienen sind und man direkt weiterlesen kann.

Ansonsten haben wir es bei dieser Reihe mit einer gelungenen Mischung aus Liebesgeschichte und Fantasy zu tun. Der Fantasyanteil überwiegt hier ganz minimal, weil das der Dreh- und Angelpunkt für den generellen Konflikt darstellt. Aber das heiße Prickeln zwischen Katy und Daemon sollte natürlich auch nicht unterschätzt werden!

Ein gelungener erster Teil, der super in die Story einfüht und Lust auf mehr macht. Sympathische Charaktere, spannende Story und eine Anziehungskraft zwischen den Protagonisten, die einfach außerirdisch ist.

Bewertung: 5/5 Sterne