[Annie Stone Love(s) me – Leser und Bloggerparty] Vorstellung der Protagonisten

Hallo zusammen und herzlich willkommen an diesem wunderschönen Mittwoch 🙂

Heute habe ich das Vergnügen, euch die Protagonisten vorzustellen.
Außerdem werde ich mich mit den Merkmalen der Generation beschäftigen, um euch ein Gefühl für diese Zeit zu geben.
Ich würde sagen, wir starten gleich mal 😉

 

Generationsmerkmale

Wir befinden uns zu Beginn der Geschichte im ländlichen Indiana. Die Protagonistin Rosalind wurde im Jahr 1933 geboren. Der zweite Weltkrieg stand kurz bevor. Als eine von fünf Schwestern, stand sie als Jüngste meist hinten an. Es war typisch, dass man bis zum 15ten Lebensjahr die Landschule besuchte. Dort wurden meist mehrere Klassen in einem Zimmer unterrichtet. Um danach auf die Highschool gehen zu können, musste man einen Test ablegen, der meist nur Männern vorbehalten war. An College und Studium war als Frau gar nicht zu denken. Die Rolle der Frau wurde als Hausfrau und Mutter beschrieben, es wurde erwartet, dass man sich nach der Landschule einen Mann suchte und die Familie damit entlastete. Die Familie stand über allem. Wenn eine Freundin bespielsweise nicht mit einem Mitglied zurechtkam, dann wurde erwartet, dass man den Kontakt abbrach.

Außerdem kann man einen großen Unterschied zwischen Stadt und Land ziehen. Die ländlichen Gegenden sind sehr konservativ, traditionsbewusst, patriotisch, familienorientiert und Vorurteilsbelastet. So werden beispielsweise Farbige und Schwule ausgegrenzt. Ja sogar Witwen, die nicht noch einmal geheiratet haben, werden komisch angeschaut und als wunderlich abgetan. Man muss in eine Norm passen und wenn dies nicht der Fall ist, ist man außen vor. In San Francisco ist das schon ganz anders. Da ist die Gesellschaft etwas aufgeschlossener und in manchen Vierteln werden Homosexualität und auch „Wilde Ehen“ geduldet.

So viel zu dem kleinen Überblick, nun kommen wir zu den Charakteren, die meiner Meinung nach interessant sind.

Rosalind Coleman

Als Erzählerin der Geschichte ist sie die Protagonistin von „Em Evol“. Sie wurde 1933 geboren, ist eine von fünf Schwestern und lebt im ländlichen Indiana. Schon mit 10 Jahren weiß sie, dass sie in William King verliebt ist – richtig verliebt, keine Schwärmerei. Schnell stellt sich heraus, dass sie hochbegabt und wissensdurstig ist. Sie ist nicht nur anders, als ihre Schwestern, sondern unterscheidet sich auch von allen anderen Frauen im Dorf. Sie möchte auf die Highschool und aufs College gehen, möchte lernen, strebt nach Veränderung und ist der Meinung, dass Frauen auch eine andere Rolle einnehmen können, als die hinter dem Herd. Mit 10 Jahren strickt sie lieber Socken, um die Männer im Krieg zu unterstützen, als auf der Straße zu spielen, wie es sich für Gleichaltrige gehört. Rosalind ist ein Sinnbild für die Revolution der Frau zur Zeit der 50er-Jahre.

William King

Er ist der Verlobte bzw. Ehemann von Maura, Rosalinds ältester Schwester, und der Schwarm von Rosalind selbst. Er repräsentiert den typischen Kerl, der jung heiratet, in den Krieg zieht und verändert wieder zurückkommt. Man merkt schon früh, dass er Sympathien für Rosalind hegt, denn er verwöhnt sie, nimmt sie in Schutz und steht für sie ein. Zunächst noch auf eine kindlich-naive Art, aber im Verlauf der Geschichte wird klar, dass er sie auch anziehend findet – obwohl er das nicht darf. Meiner Meinung nach nutzt er seine Chancen nicht, denn seinen Highschool-Abschluss empfindet er als Zwang und das College wollte er überhaupt nicht besuchen. Er wirkt erwachsener, nachdem er aus dem Krieg zurückkam. Der Schrecken ist ihm anzumerken und man kann nachvollziehen, warum ihm im Anschluss andere Dinge wichtiger sind.

Rosalinds Vater

Zu Beginn der Geschichte ist er arbeitslos, aggressiv und schlägt seine Frau sowie Töchter. Im Laufe ändert sich das, nachdem er wieder einen Job gefunden hat. Er neigt zur Depression, steht für die traditionellen Werte ein und möchte seien Töchter verheiratet wissen. In einem schwachen Moment erlaubt er Rosalind auf die Highschool zu gehen, doch schnell wird klar, dass er doch nur der Mensch ist, der er immer war, seine Meinung, dass Frauen hinter den Herd gehören, herrscht vor. So zwingt er seine Töchter in eine Heirat und verfällt in extremen Situationen wieder in alte Muster (Gewalt und Handgreiflichkeiten).

Tante Dotty

Sie ist das komplette Gegenteil zu Rosalinds Vater. Sie hat früh geheiratet, verlor ihre große Liebe dann aber relativ schnell und wollte danach keinen neuen Mann. Das hat sie zum schwarzen Schaf der Familie gemacht, weswegen sie auch letztendlich in San Francisco gelandet ist. Dort lebt sie mit einem verheirateten Mann zusammen, ist die Nachbarin eines schwulen Pärchens, das auch gleichzeitig ihre besten Freunde sind. Sie redet wie ein Mann, nimmt kein Blatt vor den Mund und ist einfach erfrischend. Dotty nimmt ihre Nichte auf, ohne große Fragen zu stellen. Sie unterstützt die Menschen, die sie liebt und Herzlichkeit wird bei ihr groß geschrieben.

Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Beitrag einen kleinen Überblick verschaffen konnte 🙂


[Rezension] Andrea Bielfeldt „Zwei Küsse für Himmelreich: Amors Four “

Grunddaten:

Autor: Andrea Bielfeldt

Titel: Zwei Küsse für Himmelreich (2)

eBook: 205 Seiten

ASIN: B073NLJ1LQ

Verlag: keiner (Selfpublisher)

 

Klappentext:

Ronja Engel ist eine begnadete Köchin, immer auf der Suche nach neuen Rezepten – und nach dem richtigen Mann. Als ein Ausgrabungsteam in Himmelreich Einzug hält, bekommt Ronja die Aufgabe, die Forscher zu versorgen.
Der Job macht Spaß, wäre da nur nicht der ruppige Archäologe Tjark. Nichts gegen gut gebaute Norweger, aber der Typ geht Ronja gehörig auf den Keks.
Zwischen Kaffee, Kochtöpfen und ausgegrabenen Knochen muss Ronja jedoch mit dem ungehobelten Klotz auskommen – bis ausgerechnet die Frau dazwischen grätscht, die Ronja mal so gar nicht leiden kann. Am Ende ist Ronja völlig durcheinander. Was zur Hölle soll sie nur von dem wortkargen Kerl mit den blauen Augen halten?

Meine Meinung:

„Zwei Küsse für Himmelreich“ ist der zweite Teil der zweiten Staffel rund um die Menschen aus dem beschaulichen Städtchen … ähm … Dorf Himmelreich. Wieder einmal ein gelungener Ausflug in diese harmonische Welt, die mir mittlerweile so ans Herz gewachsen ist. Mit jedem Band ist es ein Gefühl von Heimat.

Wir bekommen diese Geschichte wieder direkt aus Sicht der Protagonisten erzählt. Ronja ist zwar ein offener Typ, aber trotzdem sind ihre Gedanken einfach super zu lesen. Sie führt teilweise sehr lustige Selbstgespräche und diese möchte man als Leser nicht missen. Der Schreibstil ist gewohnt locker und flockig. Dies hat den Vorteil, dass man die Story praktisch in einem Rutsch verschlingen kann. Die Sprache ist eher umgangssprachlich, was den Eindruck des idyllischen Dorflebens noch zusätzlich unterstreicht. Was ich noch positiv hervorheben möchte: Die Überschriften sind wirklich super liebevoll gestaltet – das muss einfach mal erwähnt werden.

Ronja ist wirklich klasse! Bereits im Vorgängerteil haben wir ja schon eine Ahnung von ihr bekommen, als sie Fee zur Seite stand. Dieser Band ist der Köchin allein gewidmet. Sie ist schlagfertig, nicht auf den Mund gfallen und teilweise sehr impulsiv, was in Verbindung mit dem sonst so wortkargen Norweger Tjark manchmal eine explosive Mischung ergibt. Die Dialoge sind deswegen fertzig und machen einfach Spaß, sie zu lesen. In ihrem Handeln ist Ronja keineswegs perfekt, was sie zu einem authentischen Charakter macht. Sie ist eine Frau aus der Nachbarschaft und man kann sich super mit ihr identifizieren, weil sie auch jemand wie du oder ich sein könnte.

Zu den Nebencharakteren brauche ich eigentlich gar keine großen Worte finden: sympathisch, liebevoll ausgearbeitet und Unikate, die man einfach ins Herz schließen muss. Ich liebe die Bewohner von Himmelreich, weil sie teilweise schrullig und skurril sind, aber jeder auch sein Päckchen zu tragen hat. Besonders toll finde ich, dass die Geschichten der einzelnen Personen in jedem Teil weitergesponnen werden. So erfährt man auch von den Nebencharakteren immer etwas Neues und bleibt am Ball.

Die Spannung ist von Anfang an vorhanden. Die Ereignisse gehen Schlag auf Schlag – immerhin gilt es einen Knochendieb zu stellen und dann sind da ja noch die Turbulenzen in der Liebe. Auch sonst ist so einiges los in Himmelreich. Mein einziger Minikritikpunkt geht an die Liebesgeschichte, da sie doch sehr schnell vorhersehbar ist. Das ist aber nicht weiter schlimm, da das Setting, die Story und die Charaktere absolut stimmig sind.

Eine tolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug nach Himmelreich, der ja nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Bewertung: 4,5/5 Sterne


[Rezension] Katie Jay Adams „Ein Sommer fürs Leben“

Grunddaten:

Autor: Katie Jay Adams

Titel: Ein Sommer fürs Leben

eBook: 228 Seiten

ASIN: B0747Z238J

Verlag: keiner (Selfpublisher)

 

Klappentext:

Ein gebrochenes Herz und ein Jetset-Leben, das einem Scherbenhaufen gleicht – viel schlimmer hätte es für die junge Emily Carsen nicht kommen können. Voller Tatendrang versucht sie in ihrer Heimatstadt einen Neuanfang, und das auf engstem Raum mit ihrem hypochondrischen Vater und ihrer gehbehinderten Schwester. Ganz unverhofft erhält sie ein lukratives Jobangebot, das alles verändern könnte – wäre nicht zuerst ein streng gehütetes Geschäftsgeheimnis zu lüften. Als sie dem ebenso hitzköpfigen wie gut aussehenden Chris MacGowan begegnet, der mehr mit ihrem neuen Job zu tun hat, als ihr lieb ist, steht Emily aus heiterem Himmel vor der größten Chance ihres Lebens.

Meine Meinung:

Ein Sommer in Kalifornien, eine Entscheidung und eine Vergangenheit, die mehr als ein Leben einholt … Dramatisch, witzig, offen und eine große Portion Liebe, das ist „Ein Sommer fürs Leben“.

Wir bekommen diese emotionale Story aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht, allerdings hat die Perspektive – bis auf Prolog und Epilog – immer den Fokus auf Emily, was auch Sinn macht, da es ihre Geschichte ist. Der Schreibstil ist locker und gefühlvoll. Ich konnte mich durch die Worte komplett in das Geschehen fallen lassen und habe das Buch innerhalb von einem Tag ausgelesen, weil ich wirklich gefesselt war. Besonders toll fand ich die bildhaften Beschreibungen. Die Umgebung ist vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht, ich konnte das Meer praktisch riechen und den Sand zwischen meinen Zehen spüren.

Emily hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, weil sie für ihre Überzeugungen einsteht. Dabei begeht sie Fehler, zeigt ihre menschliche Seite und ist somit für den Leser sehr authentisch. Man kann sich mit ihr identifizieren, weil sie auch ein Mädchen von nebenan sein könnte. Ich konnte ihren Zwiespalt absolut nachvollziehen. Chris ist da schon ein ganz anderer Typ. Obwohl er ebenso verschlossen ist wie Emily, bekommen wir seine Gründe dafür erst nach und nach offenbart. Er ist wirklich heiß und ein klassischer Bad Boy – zumindest auf den ersten Blick.

Besonders die Nebencharaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Hier hat die Autorin besonderen Wert darauf gelegt, diese zum Leben zu erwecken. Sie hat liebevolle Details eingewoben und ein sehr klares Bild von ihnen gezeichnet. Emilys Vater möchte man einfach nur in den Arm nehmen, weil er der Typ großer Grummelbär ist. Kim – Emilys Schwester – ist der witzige Part der Geschichte, obwohl sie eigentlich die Person ist, die am reifsten denkt und handelt. Hier möchte ich ein großes Lob aussprechen.

Die Spannung ist besonders in der zweiten Hälfte sehr hoch. Hier hält die Autorin einige Wendungen für den Leser parat, die man teilweise gar nicht kommen sieht. Wie schon erwähnt, hat mich die Hintergrundgeschichte so gefesselt, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Ich fühlte mich in Kalifornien wohl und habe den sommerlichen Ausflug genossen.

Der einzige Minikritikpunkt geht an die Vergangenheit. Da sind plötzlich Gefühle, von denen man so gar nicht weiß, wo diese auf einmal herkommen. Ein paar Rückblicke hätten hier vielleicht geholfen, um zu verstehen, was zwischen Emily und Chris geschehen ist, bevor Emily nach New York ging.

Für mich eine tolle Sommerlektüre, die das richtige Feeling mitbringt: Strand, Meeresrauschen, San Francisco, Weingüter, große Gefühle und eine Prise Dramatik.

Bewertung: 4,5/5 Sterne


[Kurzrezension] Zoe M. Lynwood „Las Vegas Millionaires Club – Wesley“

Grunddaten:

Autor: Zoe M. Lynwood

Titel: Las Vegas Millionaires Club – Wesley

eBook: 125 Seiten

ASIN: B071FXNSNP

Verlag: keiner (Selfpublisher)

 

Klappentext:

Wesley genießt sein Leben in vollen Zügen. Sein Lifestyle ist grenzen- und kompromisslos und lenkt ihn wunderbar von seiner verflossenen Jugendliebe Patrizia ab, die er bis heute nicht vergessen kann.
Als seine beste Freundin Tina ein Kind von ihm erwartet, ist es allerdings schlagartig vorbei mit der Party und das Chaos perfekt. Denn ausgerechnet jetzt läuft er der vermissten Patrizia wieder über den Weg.
Wesley muss sich entscheiden.
Ist er bereit, seine geliebte Freiheit für das ungeborene Leben zu opfern? Und wird er der Beziehung zu Tina eine Chance geben, obwohl sein Herz doch seit Jahren der hübschen Patrizia gehört?

Meine Meinung:

Mit Wesley legt uns die Autorin einen weiteren Teil der Millionaires Club-Reihe aus Las Vegas vor. Mich hat der Roman super unterhalten. Prickelnde Gefühle, ein Wechselbad der Emotionen und ein paar heiße Szenen.

Wir bekommen die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Wesley und Patrizia von einem allwissenden Erzählers nähergebracht. Das hat den Vorteil, dass man immer direkt am Geschehen dran ist, weil die Protagonisten doch teileise etwas verschlossen sind und viel mit sich selbst ausmachen. Der Schreibstil ist locker gehalten und fesselnd.

Wesley hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Er ist einfach so wie er ist und man nimmt ihm jede seiner Taten vollkommen ab. Er ist locker, lebt sein Leben, so wie er es für richtig hält und nimmt kein Blatt vor den Mund. Er muss sich für einen echten Kerl wirklich sehr mit seinen Gefühlen herumschlagen, was ich irgendwie schon süß fand. Patrizia ist eine perfekte Ergänzung für Wesley, weil sie zielstrebig ist und für ihre Grundsätze einsteht. Für sie trifft der Spruch „Harte Schale, weicher Kern“ absolut zu und ich finde es erfrischend, dass das bei einem typischen Liebesroman mal nicht vom Mann ausgeht. Für mich sind beide für sich genommen absolut glaubwürdig dargestellt und authentisch.

Bei den Nebencharakteren treffen wir ein paar alte Bekannte aus den vorherigen Bänden der Millionaires Club-Reihe, was ich immer wieder toll finde, weil man so auch weiß, wie es mit den anderen Jungs passiert.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut und es gibt ein paar interessante Wendungen. Was allerdings ein Minikritikpunkt ist, ist die Geschwindigkeit der Story an sich. Das Geschehen umfasst nur wenige Tage und dafür passiert so eine ganze Menge. Vom einen Leben stürzt sich Wesley direkt in ein vollkommen anderes und so kann ich den beiden die Gefühle nicht komplett abnehmen. Das war ein bisschen schade.

Insgesamt eine tolle Story mit glaubwürdigen Charakteren, die spannend geschrieben ist. Ein paar heiße Szenen runden das Ganze ab und haben mich insgesamt mit einem Lächeln auf den Lippen zurück gelassen.

Bewertung: 4,5/5


[Rezension] Marah Woolfs „Bookless – Wörter durchfluten die Zeit“

Grunddaten:

Autor: Marah Woolf

Titel: Bookless (1)

Taschenbuch: 312 Seiten

ISBN: 978-3841504869

Verlag: Oetinger

 

Klappentext:

Never without a book: Das magische Flüstern! Sie trägt ein mysteriöses Mal in Form eines Buches am Handgelenk und kann hören, was die Bücher ihr zuflüstern. Als die 17-jährige Lucy ein Praktikum in der Londoner Nationalbibliothek beginnt, entdeckt sie Bücher, deren Texte verschwunden sind und an die sich niemand mehr zu erinnern scheint. Als die Bücher sie immer eindringlicher um Hilfe bitten, versucht Lucy dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Und Nathan, von dem sich Lucy unwiderstehlich angezogen fühlt, scheint darin verwickelt zu sein.

Meine Meinung:

Vorweg: Ich habe die Selfpublisher-Version des Buches gelesen. Details zum Layout könnten also abweichen.

„Wörter durchfluten die Zeit“ ist der erste Band der Bookless-Trilogie. Ein ganz tolles Hintergrundthema trifft auf glaubwürdige Charaktere und ein bezauberndes Setting in London. Gibt es etwas Schöneres als Bücher?

Was einem als Erstes auffällt, sind die liebevoll ausgewählten Zitate, die jedes Kapitel schmücken. Sie beziehen sich natürlich auf die Literatur und was Bücher mit uns machen. Mir haben sie sehr gut gefallen, weil sie die Grundstimmung des Werkes aufgewertet haben. Die Geschichte bekommen wir aus Sicht eines allwissenden Erzählers nähergebracht. Das hat den Vorteil, dass wir immer direkt am Geschehen dran sind und sowohl einen Einblick in Lucys als auch in Nathans Welt bekommen. Darüber hinaus wechseln die Perspektiven auch noch zwischen diversen Nebencharakteren hin und her. Der Schreibstil ist flüssig und der Jugensprache angepasst. Gerade die Beschreibungen der Bücher sind sehr bildhaft. Ich konnte sie förmlich riechen und fühlen.

Lucy hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist klug, aufgeschlossen und bissig. Sie lässt sich gerade von der Männerwelt nichts sagen und hält mit ihrer Meinung – von der sie nicht abweicht – stets dagegen, wenn sie denkt, dass ein Unrecht geschieht. Das ist wahre Charakterstärke und wenn man bedenkt, dass sie sich mit einigen Fakten herumschlagen muss, die auf sie einstürmen, dann ist das doppelt bemerkenswert. Sie ist zudem echt und authentisch. Lucy verstellt sich nicht und steht für ihre Grundsätze und vor allem für die Menschen ein, die ihr am Herzen liegen. Nathan ist da ganz anders. Für ihn steht die Loyalität zu seiner Familie an oberster Stelle. Die beiden sind wie Ying und Yang, obwohl ich in Nathan noch Potenzial sehe, dass er sich für den richtigen Weg entscheiden wird.

Die Nebencharaktere sind wirklich liebevoll ausgearbeitet. Besonders Lucys Mitbewohner sind sehr detailliert dargestellt. Obwohl sie nicht so oft zu Wort kommen, hat man trotzdem das Gefühl, dass sie aus der Nachbarschaft sind und man sie eben kennt. Colin habe ich von seinem ersten Auftritt an ins Herz geschlossen. Er ist der große Bruder, den man sich immer gewünscht hat.

Die Spannung setzt ab dem zweiten Drittel ein und hat mich nicht mehr losgelassen. Die Geschehnisse erfolgen Schlag auf Schlag und lassen den Leser atemlos zurück. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Gerade wegen des bösen Cliffhangers am Ende bin ich froh, dass der zweite Band schon neben mir liegt und ich sofort weiterlesen kann. Den minimalen Abzug nehme ich vor, weil das erste Drittel recht schwer in Fahrt kommt. Wir lernen die Charaktere kennen und das Geheimnis um den Bund liegt noch relativ im Dunkeln, also ein typischer Start eigentlich.

Für mich ein toller Einstieg in die Bookless-Trilogie. Authentische Charaktere, die sich perfekt in ihre Rolle einfügen, eine spannende Hintergrundstory und das Wichtigste: Bücher, Bücher, Bücher!

Bewertung: 4,5/5 Sterne


[Rezension] Jennifer L. Armentrouts „Onyx – Schattenschimmer“

Grunddaten:

Autor: Jennifer L. Armentrout

Titel: Onyx (2)

Hardcover: 464 Seiten

ISBN: 978-3551583321

Verlag: Carlsen

 

Klappentext:

Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?

Meine Meinung:

„Onyx – Schattenschimmer“ ist der zweite Band der Katy & Deamon-Reihe von Jennifer L. Armentrout. Auch dieses Buch konnte mich vollkommen überzeugen und hat meine Sucht noch mehr geschürt. Aliens sind die neuen Vampire!

Auch die Fortsetzung der Geschichte bekommen wir wieder direkt aus Sicht von Katy erzählt. Dieses Mal ist das sogar noch intensiver, da sie sich viel mit ihren Gefühlen auseinandersetzt und wir das dann aus erster Hand mitbekommen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und fesselnd. Die Handlungen setzen direkt nach den Geschehnissen des ersten Bandes ein und wir müssen uns nicht mit langen Wiederholungen herumschlagen, sondern können uns direkt dem Genuss der Story hingeben.

Katy macht eine unglaubliche Wandlung durch. Schon im ersten Teil hat sie sich stark und lebensfroh gezeigt, doch das hat sich nun noch einmal verstärkt. Sie steht für ihre Prinzipien ein und möchte um jeden Preis ihre Freunde schützen. Für mich sind das edle Motive zur Handlung – da verzeiht man dann auch mal, wenn sie einen Fehler begeht. Auch Deamon wird diesmal näher beleuchtet und wir bekommen auch seine emotionale Seite zu Gesicht, die ihm übrigens sehr gut steht! Für mich sind die beiden wie Dynamid: explosiv, zündend und heiß.

Auch die Nebencharaktere werden näher beleuchtet. Während Dee in diesem Band in den Hintergrund tritt, bekommen wir es mit dem neuen Charakter Blake zu tun. Blake ist das perfekte Puzzlestück in der Dreiecksbeziehung mit Katy und Deamon. Gerade wenn die beiden männlichen Streithähne aufeinandertreffen, können wir uns auf fetzige Dialoge freuen, die mir mehr als einen Schmunzler beschert haben. Die Nebencharaktere fügen sich perfekt in die Handlung ein und sind immer authentisch – egal, ob gut oder böse. Ihre Handlungen sind zu jeder Zeit nachvollziehbar.

Der einzige kleine Kritikpunkt geht an die Spannungskurve. Es passiert zwar ständig etwas (meist) Unvorhersehbares, aber das erste Drittel ist minimal schwächer als der Rest des Buches. Superspannend wird es im letzten Drittel. Hier geht es wirklich Schlag auf Schlag und man kann kaum Atmen. Auch die Sympathie zu den beiden Protagonisten lässt den Leser permanent mitfiebern. Natürlich gibt es wieder einen fiesen Cliffhanger, damit man direkt zum nächsten Band greifen muss, der ja zum Glück schon erschienen ist.

Die Hintergrundstory ist super ausgearbeitet und vertieft sich hier noch. Schnell wird klar, dass sie viel weiter reicht, als man zunächst angenommen hat. Für mich sind die Lux eine aufregend neue Spezies, die der Leser für sich entdecken kann. Auch die Machenschafften der VM sind ausgeklügelt mit der eigentlichen Geschichte geschickt verwoben.

Ein starker zweiter Band, der dem ersten ebenbürtig ist. Ich freue mich schon darauf, die Serie weiter zu entdecken und zu erfahren, was aus Katy und Deamon wird. Eine klare Leseempfehlung!

Bewertung: 4,5/5 Sterne


[Auslosung] Bloggergeburtstag

Das Gewinnspiel ist beendet und es haben leider nur zwei Leute mitgemacht, obwohl es drei Gewinne gab, das macht mich ein bisschen traurig … 🙁

Nichtsdestotrotz freue ich mich, die Gewinner verkünden zu können.

Das signierte Print von Mila Summers geht an …

Sabrina Wohlert.

Herzlichen Glückwunsch!

Über einen Umschlag voller Goodies darf sich …

Margaretha Gebhardt freuen 🙂

Auch dir herzlichen Glückwunsch.

Ich schicke euch beiden gleich eine Nachricht. Am Donnerstag verlose ich noch mal 3 Goodieumschläge, also bleibt dran 😉


[Rezension] Katharina Wolfs „Strike“

Grunddaten:

Autor: Katharina Wolf

Titel: Strike

eBook: 286 Seiten

ASIN: B01EFMH31W

Verlag: Amrûn Verlag

 

Klappentext:

Wie wahrscheinlich ist es wohl, vom Blitz getroffen zu werden und die große Liebe zu finden?
Sophie kommt aus gutem Hause und führt ein unbeschwertes Leben. Strike hingegen lebt auf der Straße und kann von einer sorglosen Jugend nur träumen.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, doch gemeinsam bestreiten sie eine Reise, die sie für immer verändern wird.

Meine Meinung:

Ein Paar, das unterschiedlicher nicht sein könnte, ein Roadtrip, der alles verändert und vor allem ganz große Gefühle – das ist Strike. Die Autorin schafft es, einen romantischen Young-Adult-Roman vorzulegen, der mir unter die Haut ging.

Wir bekommen diese emotionale Geschichte aus Sicht der Protagonistin Sophie erzählt. Da sie bisher noch fast keine Erfahrungen mit dem männlichen Geschlecht sammeln konnte, ist diese Perspektive nicht nur wichtig, um ihre Gedanken nachvollziehen zu können, sondern auch amüsant, denn oft denkt Sophie einfach zu viel und vor allem zu abstrakt über Dinge nach. Der Schreibstil ist schön locker gehalten, sodass man den Roman quasi in einem Rutsch lesen kann und die Sprache ist dem Alter der Protagonisten nachempfunden. Man kann sich also rundum auf die Geschichte einlassen und selbst auf einen Roadtrip mit Sophie und Strike gehen.

Sophie hat mir als Protagonistin insgesamt sehr gut gefallen. Sie wächst über sich hinaus und lässt sich auch auf Dinge ein, die ihr normalerweise Angst machen würden. Sophie ist sehr emotional und gerade diese Charaktereigenschaft lässt sie manchmal unüberlegt handeln. Bis zu einem gewissen Grad kann ich das auch nachvollziehen (süße achtzehn Jahre alt und frisch verliebt), aber gegen Ende sind manche Entscheidungen etwas zu schnell gefällt für meinen Geschmack. Strike bildet da einen krassen Gegenpart und zusammen ergänzen sie sich nahezu perfekt. Ich konnte Strikes Gedanken und Taten nachvollziehen, obwohl wir seine Geschichte nur über Sophie miterleben. Für mich ist er der typische Anti-Held und so agiert er auch oft, was aber nicht negativ gemeint ist. Er macht wohl die größte Wandlung im Laufe der Story durch, aber man begleitet ihn als Leser gerne dorthin.

Bei den Nebencharakteren wurde sehr oberflächlich gearbeitet, was ich aber gut finde, da sie schlichtweg keine große Rolle im Gesamtgeschehen inne hatten. Allerdings wurde mir hier wieder vor Augen geführt, warum ich froh bin, kein Teenager mehr zu sein: Sophies Freunde sind einfach nur oberflächlich und bedienen jedes Klischee.

Die Geschichte insgesamt war unterhaltsam und spannend. Besonders die Passage ab dem Roadtrip fesselt den Leser und konnte auch mich überzeugen. Nicht nur, weil es hier Schlag auf Schlag geht, sondern auch, weil die Charaktere näher beleuchtet werden und die Emotionen tiefer greifen als in der ersten Hälfte des Romans.

Ich habe die Geschichte von Sophie und Strike gerne gelesen und mich mit ihnen abenteuerlustig auf die Reise nach Frankreich gemacht. Mal etwas anderes als Millionäre und schüchterne Studentinnen und doch zwei Welten, die hier beleuchtet werden. Große Gefühle treffen auf eine tolle Hintergrundstory. Sicher nicht das letzte Buch der Autorin, das ich gelesen habe!

Bewertung: 4/5


[Gewinnspiel] 6. Bloggeburtstag

Hallo meine Lieben!

 

Heute vor 6 Jahren habe ich den ersten Beitrag auf Nessis Bücherregal verfasst. Seitdem ist viel passiert und ich habe einige Rezensionen geschrieben, Gewinnspiele veranstaltet, andere Büchersüchtige getroffen und Freundschaften geschlossen. Das Lesen verbindet. Auch wenn Unwissende etwas anderes behaupten wollen 😉

Nun möchte ich meinen treuen Lesern und Followern gerne danke sagen. Daher gibt es ein kleines Gewinnspiel!

Zu gewinnen gibt es drei Preise. Der Hauptpreis ist das Buch „Instafame“ von der bezaubernden Mila Summers inkl. eines Lesezeichensets sowie einer Autogrammkarte. Für den zweiten und dritten Platz stelle ich jeweils ein Goodieset von der Leipziger Buchmesse zusammen 😉

Teilnahmebedingungen:

Wie könnt ihr mitmachen? Da ich mich bei den Followern und Lesern bedanken möchte, müsst ihr mir entweder hier auf dem Blog oder auf meiner Facebookseite folgen (siehe rechte Sidebar, da kommt ihr direkt zur Seite). Außerdem hinterlasst mir doch einen lieben Kommentar, welche aktuelle Buchempfehlung ihr gerade für mich habt! Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 16.07.2017 um 24:00 Uhr.

Das Gewinnspiel hat nichts mit Facebook zu tun. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Ich übernehme keine Garantie durch eventuelle Verluste durch die Post.

Und jetzt haut rein! 😀


[Rezension] Anja Saskia Beyers „Erdbeeren im Sommer“

Grunddaten:

Autor: Anja Saskia Beyer

Titel: Erdbeeren im Sommer

eBook: 302 Seiten

ASIN: B01MT48H40

Verlag: Tinte & Feder

 

Klappentext:

Enttäuscht und mit Wut im Bauch sitzen Luisa und Mona in ihrem VW-Bus auf dem Weg nach Süditalien. Nach einem missglückten Heiratsantrag und einem handfesten Ehekrach brauchen die beiden Freundinnen dringend einen Ortswechsel. Und da bieten sich Tante Giulias idyllischer Erdbeerhof und das kleine mediterrane Ristorante geradezu an. Was die beiden dort erwartet, ist allerdings weit mehr als schmackhafte Erdbeeren und italienische Küche: Luisa wird ihre alte Jugendliebe Matteo wiedertreffen und auf ein Geheimnis stoßen, das sich um ein außergewöhnliches Kochbuch rankt. Als Tante Giulia überraschend abreist, sind Luisa und Mona gezwungen, tief in die Familiengeschichte einzutauchen, die sie bis in die turbulenten 50er Jahre zurückführt. Die Ereignisse von damals werden Luisas Leben verändern – auf eine Weise, wie sie es nie für möglich gehalten hätte.

Meine Meinung:

Wer nach einer gemütlichen Sommerlektüre sucht, ein bisschen italienische Luft schnuppern oder einfach in die Vergangenheit eintauchen möchte, macht mit diesem Roman nichts falsch – ein tolles Setting inklusive.

„Erdbeeren im Sommer“ wird uns aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers nähergebracht. Das hat den Vorteil, dass der Leser immer direkt am Geschehen dran ist, weil die beiden Frauen – Luisa und Mona – beide im Vordergrund stehen und sie nicht immer zusammen sind in den Szenen. Allerdings hat das meiner Meinung nach auch etwas zu viel Distanz geschaffen, denn gerade Luisa habe ich nicht immer verstehen können, wenn es um ihre Gefühle ging. Mona rückt deswegen auch etwas in den Hintergrund. Der Schreibstil ist schön leicht gehalten, sodass man sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren kann. Um das Ganze dem Land anzupassen, werden auch immer wieder italienische Ausdrücke gestreut, um ein Feeling von Dolce Vita aufkommen zu lassen.

Wie schon geschrieben, hatte ich so meine Probleme mit der Protagonistin Luisa. An sich ist sie eine bodenständige Frau, die ein italienisches Temperament besitzt und auch sonst nicht auf den Mund gefallen ist. Leider ist sie in Sachen Liebe so wankelmütig, dass ich ihr ihre Gefühle nur selten abnehmen konnte. Gerade einen Heiratsantrag an Kandidat Nr. 1 ausgesprochen, macht sie sich auf den Weg zu ihrer Jugendliebe und trifft auch noch Mann Nr. 3, der ebenfalls in die engere Auswahl kommt. Zwischendurch hatte ich da leider immer wieder den Eindruck, dass wir uns bei Herzblatt befinden und Luisa selbst nicht weiß, was sie will. Das war wirklich schade, denn so wurde ich mit ihr nicht warm.

Bei Mona war das schon ganz anders. Ihr konnte ich ihre Gefühle komplett abkaufen und für mich war sie ein in sich schlüssiger Charakter, der sympathisch und authentisch war. Auch die Nebencharaktere waren viel besser ausgearbeitet und haben zusammen ein tolles Bild ergeben. Besonders die italienische Besetzung konnte durch ihre Herzlichkeit und Ausstrahlung bei mir punkten.

Die Spannung war durchgängig vorhanden, weil der Leser direkt in die Geschichte geworfen wird und es dann auch schon Schlag auf Schlag geht. Auch die Passagen, die in der Vergangenheit spielen, heizen die Stimmung weiter an, weil sie erst nach und nach das Rätsel um die Familie Rossi lösen. Das war wirklich sehr gelungen und hat richtig Lust auf die Story gemacht.

Ansonsten haben wir es mit einer Mischung aus Roadtrip, Liebesgeschichte und Familiendrama zu tun. Die Verwebung der einzelnen Storyelemente ist gelungen und glaubhaft dargstellt. Man findet den roten Faden immer wieder und merkt, dass die Autorin viel Mühe in die Recherche des Settings gesteckt hat, denn teilweise hatte ich wirklich das Gefühl, in einem italienischen Landstrich unterwegs zu sein – Kompliment hierfür.

Insgesamt eine emotionale Familiengeschichte, die besonders die Rolle der Frau beleuchtet und aufzeigt, wie das Schicksal einem übel mitspielen kann. Bis auf die kleine Schwäche bei der Protagonistin konnte mich die Autorin vollkommen überzeugen.

Bewertung: 4/5